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T2M Spark SR2 Haube

T2M Spark SR2 Haube

Hallo zusammen

Wieder einmal gibt es Neues zu berichten von der Helifront.  Der bekannte Modellbauimporteur T2M aus Saarbrücken hat uns nun den dritten und größten Spark Modellhubschrauber präsentiert.  Nachdem der T2M Spark 435M bereit seit Mitte des letzten Jahres die Herzen der unerfahrenen Modellhubschrauber Piloten erobern konnte , brachte T2M zur Spielwarenmesse Nürnberg im Februar als Ergänzung zum Spark 435M den mit einem Flybarless Rotorkopf ausgestatten Spark 435Pro heraus der dann auch an die Verkaufserfolge des Spark 435M anschließen konnte. Viele angehende RC Heli Piloten machten auf den kleinen Modellhubschraubern, oft auch liebevoll Sparky genannt Ihre ersten Flugerfahrungen. Und viele dieser Helipiloten suchen nun den Umstieg in die Klasse der der pitchgesteuerten RC Helis.

T2M Spark SR2 Komplettset

T2M Spark SR2 Komplettset

Und schlau wie die leute von T2M nun mal sind, bringen Sie für alle Spark Liebhaber und die die es mal werden wollen den großen Bruder der Spark 435 , den T2M SPARK SR2 , einen pitchgesteuerten Flybarless Heli mit 635mm Rotordurchmesser. Der neue T2M Spark SR2 Flybarless ist ein RC Helikopter der durch beste Verarbeitung und gute Ausstattung überzeugt. Der Spark SR2 ist nicht mehr in dem Blau der Spark 435 gehaalten sondern kommt mit einer edel aussehen Haube in kräftigem rot. Auch Rotorkopf und Taumelscheibe sind nicht mehr aus Kunstoff sondern aus sauber verarbeitetem Aluminium. Geflogen wird der Spark SR2 mit einem dreizelligen Lipoakku mit 1200mA Kapazität der für ca. 8 – 11 Min Flugzeit reicht. Um es vorwegzunehmen, wir haben den Spark SR2 bereits mit einem 1800mA Akku von KDS geflogen und mal richtig Spass gehabt…..aber dazu später.

T2M Spark SR2 Sender

T2M Spark SR2 Sender

Gestern war es soweit, unser DPD Fahrer hatte das Vergnügen und durfte uns die großen Kartons mit den Spark SR2 anliefern, bedingt durch die Baustelle vor dem Laden nicht ganz einfach.  Und hier die Chronologie des Wahnsinns : um 16 Uhr waren die Kartons im Lager , um 16.05 hatte Basti – unser Helischrauber mit Herz bereits ein der nagelneuen Sparks vor sich auf dem Tisch. Flugakku an den Computerlader, den Sender des Spark SR2 auf den von mir bevorzugten Mode 1 umbauen und den Heli einer gründlichen Kontrolle unterziehen, alles in knapp einer Stunde erledigt – um 17 Uhr stand der Spark SR2 bereit zum Erstflug. Da das Wetter zu diesem Zeitpunkt nicht gerade als Helierstflugfreundlich einzustufen war, wurde der erste Start in unsere kleine Halle verlegt.

T2M Spark SR2 Rotorkopf

T2M Spark SR2 Rotorkopf

Und es kam wie es kommen musste……….Heli eingeschaltet, auf Initialisierung gewartet und dann langsam Gas rein , bei einem Zacken nach Mittelstellung des Gasknüppels begann der Spark SR abzuheben – ein klein wenig mehr und er schwebte vor mir wie ein Spark 435Pro – ruhig – gelassen – entspannt. Es waren nur wenige Klicks an der Trimmung notwending um den Spark SR2 auch ohne Steuerkorrekturen auf der Stelle zu halten.Nach knapp 10Min war das Vergnügen dann leider zu Ende, eine Zigarettenpause anngesagt da der schon am Lader hängende 1800mA Akku noch nicht ganz voll war. Aber auch der 1800mA Akku war dann mal irgendwann voll und der zweite Start konnte erfolgen – nach guten 15 Min schweben, hin und herfliegen und eben allem was in der kleinen Halle möglich ist war dann auch dieser Akku entleert und ich vollauf zufrieden. Der Spark SR2 ist ein leicht zu beherrschender mittelgroßer Heli, der die Lücke zwischen Spark 435 Pro und einem echten 450er Heli schließt. Der Spark SR ist kein Heli für unsere “Geiz ist geil” Kunden , er kostet 279,- Euro im Komplettset – aber meiner Meinung ist er jeden Euro Wert.

Und wer jetzt einen der neuen Spark SR2 kaufen oder bestellen möchte kann dies gerne in unserem onlineshop erledigen oder besucht uns im Laden und überzeugt sich von der Qualität des Spark SR2.

Nachdem sich die Fa. JP-Deutschland auf die Fahnen geschrieben hat, statt Masse eher Klasse auszuliefern fiel die diesjährige Neuheiten Präsentation bei den RC-Hubschraubern auf den ersten Blick eher spärlich aus. Erst beim zweiten Blick erkannte man einige Detailverbesserungen und vor allem die neuen Fernsteuerungen bei den RTF Helikoptern. Dem aktuellen Trend der Zeit folgend, werden die guten und lange bewärten Modellhubschrauber von JP nun auch mit 2,4 GHz Fernsteuerungen ausgeliefert. Dies verspricht noch störungsfreieren Betrieb der Helis und noch mehr Flugspaß.

Twister Hawk Army 2,4 Ghz

Twister Hawk Army 2,4 Ghz

Twister Bell 47G Medevac Navy 2,4GHz

Twister Bell 47G Medevac Navy 2,4GHz

Die neue Planet 5 2,4 GHz Fernsteuerung und der dazu passende 6-Kanal 2,4 GHz Empfänger machen einen soliden Eindruck und sind natürlich auch in anderen Modellen einsetzbar.

Twister Hawk Navy 2,4Ghz

Twister Hawk Navy 2,4 GHz

Twister Bell 47G Medevac Army 2,4GHz

Twister Bell 47G Medevac Army 2,4GHz

Ausgerüstet sind mit der Planet 5 Fernsteuerung die Modelle Medevac Bell 47 Army, Medevac Bell 47 Navy, Twister Hawk Army , Twister Hawk Coastguard und natürlich auch der hervorragend fliegende Tandemkoaxial Helikopter Twister Skylift. Die Koaxhelis der Twister Serie überzeugen durch ein ausgewogenes Flugverhalten und eine hohe Eigenstabilität. Die Helis sind auch optisch eine Augenweide, sind sauber und detaliert gefertigt

Twister Skylift 2,4 GHz

Twister Skylift 2,4 GHz

Der hervorragende 450er Heli Twister 3D Storm ist mit einem Planet 2,4 GHz 6Kanal Sender und auch mit dem 6-Kanal 2,4 GHz Empfänger ausgerüstet.

Twister 3D Storm 2,4 GHz

Twister 3D Storm 2,4 GHz

Und der besondere Clou an der Sache ist, das JP Perkins die Preise für die Koax Helis deutlich senken konnte , so das Sie einen vorzüglich fliegenden , mit bester Technik bestückten Koax Heli nun sehr preiswert kaufen können

Ab sofort können Sie die neuen, preiswerten Elektro Helikopter von JP-Perkins in unserem Onlineshop bestellen. Um mehr über die einzelnen Modelle zu erfahren, klicken Sie einfach auf ein Bild.

Planet 5 2,4 GHz Fernsteuerung

die neue Planet 5 2,4 GHz Fernsteuerung

Ein Modellhubschrauber ist ein Flugmodell , das einem manntragenden Hubschrauber in Form und Funktion nachempfunden wurde. Dabei ist es deutlich kleiner und kann in den meisten Fällen keine Person tragen. Einige Modelle sind jedoch so ausgelegt, dass sie kleinere Lasten tragen können; so gibt es z. B. spezielle Modellhubschrauber, die mit Kamerasystemen, Meßgeräten, Lautsprechern oder gar Rettungsgerät ausgestattet sind. Modellhubschrauber finden somit also nicht nur im Hobbybereich, sondern auch im professionellen Berufsspektrum Verwendung. Im Gegensatz zum Hubschraubermodell aus Plastik und/oder mit hoher maßstäblicher Detailtreue ist ein Modellhubschrauber flugfähig und wird meistens , muss aber nicht einem großen Vorbild nachempfunden sein. Man unterscheidet zwischen Scalemodellen (originalvorbildliche Nachbildung), Semiscale (originalvorbildliche Nachbildung mit einigen Detailänderungen) und Trainermodellen (Modelle, die es in der Realität so nicht gibt, sondern eine reine Trainings-, Sport- oder Anwendungsfunktion wie beispielsweise Rettung, Kameraführung oder Messungen haben). Der erste kommerziell erhältliche Modellhubschrauber, eine Cobra , wurde 1972 von Dieter Schlüter auf der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentiert.

Die Verbreitung von Modellhubschraubern hat in den letzten Jahren einen deutlichen Auftrieb bekommen. Neben der Möglichkeit, einen RC-Helikopter bereits für wenig Geld zu erwerben, führten deutliche Leistungssteigerungen, neue Techniken bei Antrieben und Werkstoffen und mehr Zuverlässigkeit sowie eine leichtere Bedienbarkeit zu diesem Phänomen. Insbesondere die Einführung von Brushlessantrieben und Lithium-Polymer Akkus gaben den Modellen eine hohe Standfestigkeit bei gleichzeitiger Verringerung des Abfluggewichts und stellen ein breites Leistungsspektrum zur Verfügung.

Weiterhin gibt es laufend neue Konstruktionen, eine kostengünstige Massenfertigung in fernöstlichen Ländern wie z. B. China, Korea und Taiwan ermöglicht dies.

Die Technik ist teilweise manntragenden Hubschraubern nachempfunden, wenn sie auch stark vereinfacht umgesetzt wird. Durch die stark vereinfachte Technik in Verbindung mit wesentlich weniger Abfluggewicht ergeben sich neben Beschränkungen aber auch Vorteile gegenüber dem manntragenden Vorbild, die sich wie folgt darstellen: Geringe Größe und Gewicht: relativ stärkerer Einfluss von und Wind. Elektro-Antriebe (Heckrotor, u.a.) sind relativ kostengünstig und effizient, wenngleich bei größeren Modellen recht hohe Kosten für die Akkumulatoren und deren Ladetechnik anfallen können, da der Energiebedarf bei größeren Modellen deutlich höher ist. Gyros, Kreisel und andere Stabilisierungssysteme ermöglichen eine automatische Stabilisierung um eine oder mehrere Achsen. Nutzlast, Transportvolumen und Reichweite spielen meist keine Rolle.

Der Pilot braucht eine hohe motorische Fähigkeit, um bis zu vier Steuerrichtungen gleichzeitig über zwei Steuerknüppel steuern zu können. Kunstflug inklusive Rückenflug (negativer Rotor-Anstellwinkel) ist bei einigen Modellen relativ einfach möglich, was bei manntragenden Hubschraubern nur bedingt bei einigen Typen und nur unter starker Belastung der Mechanik und Rotorblätter möglich ist.

Als Motorisierung kommen entweder einzylindrige Zweitaktmotoren auf Methanol oder Benzinbasis, oder kleine Elektromotoren zum Einsatz.

Bei drehzahlgesteuerten Modellhubschraubern (mit festem Anstellwinkel der Rotorblätter) erfolgt die Steuerung des Auftriebs durch Veränderung der Drehzahl, die bei elektrisch angetriebenen Mini-Modellhubschraubern von einem Steller geregelt wird, der gemeinsam mit dem Empfänger und dem Gyro (s. u.) in einem Modul vereint ist. Diese Bauweise spricht träger auf Steuerkommandos an, als die pitchgesteuerte Variante, hat aber den Vorteil des einfacheren mechanischen Aufbaus, geringeren Gewichts und ist auch weniger sturzempfindlich. Sie hat sich besonders bei kleinen und günstigen Modellen unter 500 g bewährt. Auch gibt es größere Modelle im Bereich 1,5 kg, die besonders robust sind, so dass hier bei einer unbeabsichtigten Bodenberührung weniger Teile zerstört werden.

Da jede Drehzahländerung des Hauptrotors eine Drehmomentänderung bewirkt, muss zwangsläufig auch die Gierachse ständig nachgeregelt werden – was dem Modellpiloten auch deshalb schwerfällt, weil sich die Bezugsachse, anders als bei einem im Cockpit sitzenden Piloten, beim Drehen ändert. Daher werden heute meistens elektronische Kreiselsysteme (sog. Gyro), eingesetzt, die die Gierachse so regeln, dass sich die Orientierung des Rumpfes nicht ändert bzw. sie gleichbehält.

Die Lateral- (vorwärts-/rückwärts- und seitwärts-, auch Rollen und Nicken) Bewegung wird durch eine Taumelscheibe gesteuert, die von mindestens zwei Servos angelenkt wird. Bei ganz einfachen Konstruktionen wird darauf verzichtet, es ist dann nur die Flughöhe und die Richtung steuerbar.

Als Pitch bezeichnet man den Anstellwinkel eines Rotorblattes gegenüber der anströmenden Luft. Die Steuerung des Auftriebs erfolgt dann durch Veränderung des kollektiven Anstellwinkels , die Drehzahl bleibt dabei im Idealfall konstant. Die Ansteuerung erfolgt in den überwiegenden Fällen mit drei Servos an der Taumelscheibe, häufig in 120-Grad-Anordnung, bei der die Kräfte sich gleichmäßig auf die Servos verteilen, deren Bewegungen dann aufeinander abgestimmt werden müssen. Diese Abstimmung der Anlenkungen (Mischung) kann senderseitig durch sogenannte Helimischer oder Taumelscheibenmischer erfolgen. Mittlerweile gibt es aber auch Onboard-Systeme (z. B. das sensorgesteuerte V-Stabi oder andere vergleichbare Systeme), die autark die Taumelscheiben- und Heckrotormischung steuern und darüber hinaus auch ein Dreiachs-Stablisierungssystem enthalten. Diese Systeme sind inzwischen so agil, dass komplett auf die Hilfsrotorebene (Paddel) am Rotorkopf verzichten und “flybarless” (paddellos), also mit rigidem (=starrem) Rotorkopf geflogen werden kann. Dank dieser Systeme sind mittlerweile Fluggeschwindigkeiten von über 230 km/h mit den Modellen möglich, die mit der Hilfsrotorebene nur schwer erflogen werden können, da sich das Modell dabei stark aufschaukeln würde.

Beim Heckrotor kommen Konstruktionen mit gesondertem Heckmotor, mit Antriebswelle und Umlenkgetriebe oder auch mit Zahnriemen zum Einsatz. Bei auf diese Weise mechanisch gekoppeltem Heckrotor wird die Gierachse über Anstellwinkel-Änderung des Heckrotors gesteuert, was ein weiteres Servo bedingt. Da der Heckrotor die Gesamtausrichtung des Modells um die Hochachse steuert, ist hierfür eine besonders schnelle Reaktionszeit gefragt. Aus diesem Grund werden zur Steuerung des Heckrotors im Idealfall schnellere Servos mit kürzeren Reaktionszeiten verbaut.

Koaxialrotor Wirkrichtungsschema: bei Koaxialmodellen erfolgt über 2 gegenläufige Rotoren. Wie bei manntragenden Hubschraubern haben zwei gegenläufige, übereinander angeordnete Rotoren den Vorteil, dass kein Heckrotor zum Drehmomentausgleich gebraucht wird. Vor Allem entfällt damit der bei einem Heckrotor verbleibende Drift, was die Steuerung bei begrenztem Platz und in Innenräumen (indoor, also z.B. Hallen) sehr vereinfacht. Indem die Rotoren über zwei getrennte Elektromotoren elektronisch gesteuert werden, kann der Heckmotor bzw. das Heckservo entfallen, da die Gierachse allein über Drehzahlunterschiede der Rotoren steuerbar ist. Sie reagiert jedoch deutlich träger als bei Modellen mit eigenem Heckrotor, was ein Fliegen bei Wind erschwert. Die Auftriebsregelung erfolgt meistens drehzahlgesteuert und nur der untere Rotor wird via Taumelscheibe zur Nick/Roll Regelung angesteuert. Der konstruktive Aufwand ist damit nicht höher als bei der Heckrotor-Bauweise, allerdings ist die Steuerung schneller zu erlernen. Bei einfachen Konstruktionen wird auf die Taumelscheibe ganz verzichtet und der über einen kleinen, senkrecht wirkenden Heckmotor geregelt. Bei geringer Fluggeschwindigkeit sind damit auch gezielte Flüge möglich, während das Gewicht des Modells (typisch 50 g) dabei recht gering und somit im Outdoorbereich kaum geeignet ist.

Tandem-Modellhelikopter mit Tandemrotor. Auch diese wurde schon im Modellbau eingesetzt. Dabei sind zwei Rotoren meistens hintereinander angeordnet. Dieses bedeutet zwei unabhängige Rotorköpfe mit entsprechend hohem Bauaufwand und hoher Empfindlichkeit. Die Tandem-Bauweise wird meistens nur eingesetzt, um ein Original möglichst realistisch nachzuempfinden.

Flettnermodelle: Bei solchen Hubschraubern nach dem Flettnersystem sind zwei ineinander kämmende Rotoren nebeneinander, manchmal auf zwei Auslegern, montiert. Diese Modelle sind sehr selten zu finden und in der Regel Selbstkonstruktionen. Das Ineinanderkämmen der Rotoren, das gleichzeitig auch den Drehmoment ausgleicht, wird dabei starr über eine aufeinander abgestimmte Zahnradebene gewährleistet. Der Vorteil eines Flettnermodells ist ein eigenstabiler Flug und eine platzsparende Mechanik.

Einen anderen Ansatz verfolgen Designs mit mehreren Rotoren, üblicherweise vier wie zum Beispiel beim Quattrocopter.  Dabei wird die Steuerung aller drei Achsen durch unterschiedliche Drehzahlen der vier Rotoren realisiert. Da diese in der Mitte konzentriert sind, fehlt die Eigenstabilisierung eines Hubschraubers. Zur Lagestabilisierung werden daher meistens elektronische Schaltungen mit Computer-Technik oder auch mehrere Kreisel eingesetzt. Durch schnell reagierende, von einem Computer gesteuerte Elektromotoren kann hier, anders als bei Hubschraubern oder großen Helikoptern , auf empfindliche Rotorköpfe mit Blattverstellung verzichtet werden, was Aufbau, Gewicht und Sturzfestigkeit begünstigt. Diese Bauweise wird zunehmend bei Modellbauern und Tüftlern eingesetzt und findet mittlerweile sogar bei Sicherheitsbehörden wie Polizei und Feuerwehr wie auch im militärischen Bereich Anwendung.

Auch Autogiros werden als Modelle gebaut und geflogen. Es handelt sich dabei nicht um Hubschrauber im engeren Sinne, da der Vortrieb durch einen gesonderten Propeller erfolgt, der aber wie beim Helikopter durch einen Drehflügel erzeugt wird, der durch den Luftstrom in Drehung gehalten wird. Bedingt durch diese Art des Antriebs und durch die mäßige Fluggeschwindigkeit sind Modell-Tragschrauber besonders einfach zu fliegen.

Recht selten anzutreffen sind Einblatthubschrauber (auch engl. Single-Blade-Helicopter), die einen einzigen Rotorkopf haben, an dem auch nur ein einzelnes Rotorblatt angebaut ist. Das Rotorblatt hat eine kleine Verlängerung, die über die Rotorachse der Gegenseite hinausragt und auch mit einem entsprechenden Gegengewicht ausgestattet ist, damit keine Unwucht entsteht und das gesamte System sich beim Starten oder im laufenden Betrieb aufschaukelt.

Das Gewicht eines typischen Elektro-Modellhubschraubers liegt zwischen 150g (Kleinsthubschrauber mit ca. 35 cm Rotordurchmesser) und 5 kg (ca. 1,50 m). Es gibt aber auch miniaturisierte Eigenkonstruktionen und kommerzielle Kleinmodelle aus der Serienfertigung, die flugbereit unter 10 g wiegen. Modelle mit Verbrennungsmotor beginnen bei etwa 2 kg (30er-Motor, ca. 5 cm³, 1,30 m Rotordurchmesser), die weit verbreiteten Modellhubschrauber mit 90er-Motor (15 cm³, 1,60m Rotordurchmesser) wiegen ca. 4-5 kg, Scalemodelle mit vorbildähnlichen Rümpfen liegen oft bei 6-12 kg, turbinengetriebene Modelle auch bis zu 25 kg.

Die Flugzeit bei Elektro-Modellen beträgt je nach verwendetem Akku zwischen 3 und 30 Minuten. Die zur Verbesserung der Flugzeit eingesetzten (LiPo, LiIo aber auch LiFe) haben gegenüber NC bzw. NiMH Akkus eine höhere Energiedichte , aber den Nachteil, dass sie bei gleicher Kapazität erheblich teurer sind, weniger Ladezyklen ermöglichen und sorgsamer behandelt werden müssen.

Zudem ist es ratsam, zwischen zwei Flügen die Antriebsmechanik, Motor und Regler abkühlen zu lassen, da diese in Abhängigkeit vom Flugstil sehr heiß werden können und sich bei Unterlassen potenziell die Gefahr einer Fehlfunktion erhöht.

Flugzeiten bei Modellen mit Verbrennungsmotoren. Bei Verbrenner-Modellen beträgt die Flugzeit typisch 20 Minuten, die aber durch einen größeren Tank erhöht werden kann. Ein höheres Gewicht des Tanks bzw. der mitgeführten Brennstoffmenge kann sich dabei negativ auf die Wendigkeit und damit auf die Kunstflugtauglichkeit auswirken

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